MediaMarkt und das Stativ
Nachdem ich vor einigen Tagen schon gepostet habe, das ich mir ein Stativ kaufen wollte, bin ich Samstag mittag ins Auto gestiegen um direkt eins zu kaufen. Ich hatte eigentlich vor in einen Fotoladen zu gehen, allerdings konnte weder Google noch Gelbe Seiten einen in 50km Umkreis finden. Es gab zwar einen PhotoPorst aber dieser hatte nur Hama Stative… und so eins kommt mir nicht nochmal unter.
Die einzige halbwegs sinnvolle Alternative stellte der Mediamarkt dar. Allerdings wollte ich mich vorher versicher ob sie denn wirklich haben was ich wollte. Ich rief also an und fragte nach ob sie denn Stative da hätten und welche Modelle. Der Mensch am Telefon wies mich dann darauf hin, dass sie soviele da hätten das es Stunden dauern würde diese alle Aufzuzählen und ich doch einfach vorbekommen sollte.
Nach einer guten Dreiviertelstunde Fahrt bin ich dann in einen total überfüllten Mediamarkt einmarschiert und suchte die Stative. Von der Auswahl im Regal war ich erstmal sehr enttäuscht. Ein ganz kleines Video-Manfrotto und ein paar Hama Stative. Bin folglich zur nächsten Infostelle gelaufen und habe nachgefragt. Er ist dann ins Lager gegangen und hat das einzig vorhandene Manfrotto Stativ geholt. Leider gab es dieses nur als Kit mit Neigekopf und kostete 199€. Ich habe dann nochmal nachgefragt ob sie mir nur das Stativ ohne Kopf verkaufen könnten was er sofort verneinte. Daraufhin wollte ich wissen wen ich den am Telefon gehabt hätte, denn schließlich wurde mir ja erklärt das das Lager vor Stativen nur so überlaufen würde… davon wollte er aber dann nichts mehr wissen. Er gab zwar zu mit mir telefoniert zu haben, mehr jedoch nicht.
Was bleibt? Amazon natürlich. Schade eigentlich.
9 Schritte zum (erfolgreichen) freischaffenden Photographen
Ich habe auf photo.net eine Artikelreihe entdeckt. Autor Tony Luna beschreibt sehr detailliert wie das Leben als freischaffender Photograph aussieht und wie man in diesem Bereich erfolgreich werden kann.
Bisher sind zwei der neun geplanten Artikel erschienen. Im ersten Artikel erklärt der Autor wie sich ein Photograph präsentieren muss um Aufträge zu bekommen. Der zweite geht auf den Klienten Kontakt ein. Was ist wichtig wenn ich mit Agenturen oder anderen Auftraggebern spreche? Was muss ich beachten?
[…]there are nine distinct phases that each assignment photography job must go through. That first article provided the overview of how each of the nine elements lead to the next and build upon each other. Each of the steps must be completed before you can move on to the next and complete the cycle which, in its totality, leads to the execution of a successful job.
Zwar wird keiner aufgrund dieser Artikel lernen bessere Bilder zu machen, jedoch gibt es immer auch die geschäftliche Seite die ich als Hobbyphotograph zum Glück ignorieren kann. :)
Wer von euch plant den Schritt in die Semi- oder Vollprofessionalität zu wagen, sollte sich die Artikel mal anschauen.
Tutorial: Wassertropfen in Photoshop
Ein schon etwas älteres Video von mir in dem ich erkläre wie man mit Ebenenstile Wassertropfen simulieren kann. Das Video liegt auf Vimeo in HD Qualität.
RAW vs. JPEG & sRGB vs. Adobe RGB
Jede zweite Woche liest man auf irgendeinem Photoblog einen Beitrag zu diesem Thema. Und eigentlich ist die Antwort immer die gleiche. Deswegen werde ich ein wenig anders an das Thema herangehen und anstatt zu erklären was “besser” ist, euch einen Eindruck davon zu ermitteln was besser für eure Ansprüche ist.
Die Hardcore Photografen werden immer antworten: “Natürlich RAW mit Adobe RGB” und damit haben sie auch eigentlich recht, allerdings ist das eine Gruppe von Photografen die einen sehr hohen Anspruch an ihre künstlerische Freiheit haben und die Bilder zudem oft in den Druck geben.
Wenn man im RAW-Modus fotografiert, ist die Einstellung des Farbraums in der Kamera vollkommen egal, da dieser später im RAW- Verarbeiter (Camera RAW, Aperture, Lightroom, etc) eingestellt werden kann. Die Einstellung in der Kamera ist folglich nur dann interessant wenn JPEGs fotografiert werden.
Für Anfänger kann RAW + Adobe RGB oft die falsche Wahl sein, denn:
- Die Bilder sehen im RAW Converter nicht so aus wie “geplant”. Es ist also mehr Arbeit notwendig und die spezifischen Einstellungen während des fotografierens sind weniger permanent.
- Ins Internet hochgeladene Bilder mit Adobe RGB sehen für 95% der Leute anders aus, da die meisten Browser keine Farbraumverwaltung unterstützen oder diese Standardmäßig ausgeschaltet haben. Eure Adobe RGB Bilder werden also vom Browser als sRGB interpretiert und die Farben sehen nicht original aus.
- Der Buffer einer Anfänger DSLR ist viel kleiner als bei einer Profikamera. Das bedeutet, das Serienbildaufnahmen bei RAW langsamer sind und nicht soviele Bilder am Stück gemacht werden können. RAW Dateien sind ca. 5 mal größer als JPEGs.
Trotzdem ist RAW das bessere Format, da es nicht komprimiert ist wie ein JPEG. Zwar kann man in den neueren Versionen von Camera RAW auch JPEGs laden, allerdings ist nicht das selbe Ausmaß an Veränderungen möglich.
Für Photobearbeiter, die viel mit ihren Photos spielen und diese manipulieren und auch gewillt sind viel Arbeit und Zeit aufzuwenden, ist RAW + Adobe RGB die bessere Wahl.
Für Photografen die vor allem gerne fotografieren aber kein Interesse daran haben nacher noch Stunden am Computer zu verbringen, ist JPEG die bessere Wahl. Der Farbraum hängt hier davon ab, ob die Bilder für den Druck(AdobeRGB) oder fürs Web(sRGB) bestimmt sind.
National Geographics 10 populärste Bildergalerien
National Geographic veröffentlichte jüngst die 10 populärsten Bildergalerien auf ihrer Webseite. Darunter unter anderem Wissenschafts- und Mikroskopiephotography (siehe unten).
Viel Spaß beim durchklicken!






