Spiegelreflrex (SLR) Simulator

Habe gerade eine sehr interessante Seite, bzw. eine Applikation entdeckt. Diese ermöglicht es anhand eines Beispielbilds zu testen wie eine Spiegelreflex (SLR) Kamera auf Änderungen der Einstellungen reagiert. Dies ist besonders hilfreich um ein Gefühl dafür zu bekommen wie die verschiedenen Einstellungen miteinander interagieren.

Einstellungsmöglichkeiten des SLR Kamera Simulators:

  • Licht von “Dim indoors” bis “Sunny”
  • Distanz zum Objekt
  • Brennweite (18-55mm)
  • ISO (100-3200)
  • Belichtungszeit (1s – 1/2000s)
  • Blende (f2.8 – f32)

Als Modus kann sowohl Blenden. als auch Belichtungspriorität eingestellt werden, einen komplett manuellen Modus gibt es natürlich auch.

Ersteller Jon Arnold beschreibt sein Projekt wie folgt:

This is a place to learn how to use your SLR camera and take better photos. My goal for you is the same that I have for myself:

“Take great photos that you can be proud of!”

It’s really as simple as that.

Wenn du ein Anfänger im Bereich SLR bist oder dir überlegst eine solche Kamera zu kaufen ist das Tool sicher gold wert.

Viel Spaß damit!

» http://camerasim.com/

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Portrait Belichtung im Studio: typische Techniken

Ich bin gerade auf dieses Video von TheSlantedLens auf YouTube gestoßen. Er zeigt typische Techniken die Studiofotografen benutzen um bestimmte Stile zu produzieren. Schön übersichtlich und vor allem deutlich in gut acht Minuten. Der Kanal ist so oder so zu empfehlen. Wer Interesse und blitzen und Studio hat wird sicher glücklich. :)

Aus der Beschreibung des Videos:

There are several lighting positions that photographers have developed over the years. People like George Hurrell, who used tungsten to shoot stars, used these lighting positions. Learn to identify what a butterfly or Rembrandt light is. Knowing these positions, and where the light placed to create them, will help you see how photographers light their images.

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Adobe Photoshops Hartzeichner

Adobe hat kürzlich ein Beta Produkt bzw. eine Beta Funktion von Photoshop vorgestellt. Was soll denn ein Hartzeichner sein? Jeder kennt es, das Bild könnte perfekt sein aber man konnte die Kamera nicht ruhig halten. Die neue Unblur Technologie von Adobe soll diesem Problem nun ein Ende bereiten. Photoshop berechnet aus der Bewegungsunschärfe des unscharfenen Bilds wie wie es in scharf aussehen würde.

Dieses Feature hätte theoretisch das Potential insbesondere die Hobbyphotographen-Nische zu revolutionieren. Sollte die Technologie wirklich zuverlässig funktionieren, würde das Photografieren in schwierigen Situationen um einiges leichter werden. Photos auf beweglichem Untergrund oder auch sich schnell bewegende Objekte.

Hier die Erklärung zu der neuen Technologie direkt vom Adobe Blog: »blogs.adobe.com

 

Video der Präsentation der Unblur Technologie auf Adobes Messe MAX2011

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Freistellen mit Photoshop

Das Freistellen mit Photoshop ist eine Fähigkeit die in den meisten Bereichen der Bildbearbeitung benötigt wird. Was ist Freistellen? Will man Personen oder Objekte aus einem Bild herausnehmen und in ein anderes einsetzen – z.B. bei Bildmontagen – muss man das Objekt von seinem Hintergrund freistellen. Photoshop bietet eine Vielzahl von Tools und ermöglicht damit verschiedene Techniken zum Freistellen.

Freistellen mit Hilfe des Lasso Werkzeugs

Mit dem Lasso Tool erstellt man Auswahlpunkte um das gewünschte Objekt herum und erfasst damit das Objekt oder die Person in einer Auswahl. Diese kann dann mit Auswahl -> Maaske verfeinern noch einmal überarbeitet werden. Die Lasso Methode eignet sich vor allem für Objekte mit klaren Kanten. Schwierig bis unmöglich wird das Freistellen per Lasso wenn schwierige Stellen wie z.B. Haare hinzukommen die nicht nur keine klaren Kanten, sondern auch noch den Hintergrund durchscheinen lassen. Ein weiterer Nachteil dieser Methode ist es, dass es keine Möglichkeit gibt, einmal gesetzte Auswahlpunkte zu manipulieren. Das LAsso Tool ist zum Freistellen also nur geeignet wenn man einfache Objekte in kurzer Zeit freistellen will.

Freistellen mit dem Ankerpunkt Werkzeug

Im Gegensatz zum Lasso ermöglicht das Ankerpunkt Werkzeug es die gesetzten Punkte jederzeit zu manipulieren. Wenn alle Punkte gesetzt wurden entsteht ein Pfad und keine Auswahl. Dieser Pfad kann mit allen Mitteln der Pfadwerkzeuge manipuliert und angepasst werden. Obwohl das Ankerpunkt Werkzeug schon deutlich mehr Komfort bietet als das Lasso, ist es dennoch kaum möglich schwierige Stellen wie die schon erwähnten Haare richtig freizustellen.

Freistellen mit dem Extrahieren Werkzeug (bis CS4)


Das Extrahieren Werkzeug ist das von Photoshop vorgesehene Werkzeug um Objekte freizustellen. Das Werkzeug hat sich im Laufe der Versionen stark weiterentwickelt und ist mittlerweile in den meisten Fällen ausreichend. Wählt man das Extrahieren Werkzeug unter den Filtern aus, öffnet sich ein neues Fenster mit speziellen Werkzeugen. Hier fährt man einfach mit dem Brush die Kante des Objekts entlang das freigestellt werden soll. Danach muss nur noch der zu schützende Bereich ausgewählt werden und der Vorgang kann abgeschlossen werden. Im Nachhinein ist es dann noch nötig die Auswahl anzupassen. Das Extrahieren Werkzeug wurde ab Photoshop CS5 durch das Schnellauswahlwerkzeug ersetzt.

Freistellen mit dem Schnellauswahl Werkzeug

Ab der Version CS5 wurde das Extrahieren Werkzeug durch das Schnellauswahl Werkzeug ersetzt. Dadurch ist keine extra Oberfläche mehr für das Freistellen notwendig. Das Werkzeug funktioniert prinzipiell ähnlich, man wählt mit einem Brush eine Auswahl und addiert oder extrahiert graduell an den Kanten um sie perfekt freizustellen. Drückt man die ALT-Taste, wird von der Auswahl substrahiert. Ist man mit seiner Auswahl zufrieden, kann die Kante noch einmal verfeinert werden. Hier stehen Schieberegler zur Verfügung mit denen man spezielle Veränderungen vornehmen kann. Dieses Werkzeug ist unter den bisher vorgestellten auch am besten geeignet um Haare und ähnlich schwierige Fälle freizustellen.

Freistellen durch das Manipulieren der Farbkanäle

Diese Methode erfordert von allen vorgestellten das größte Fingerspitzengefühl. Es wird versucht durch die Manipulation der einzelnen Farbkanäle eine schwarz-weiß Maske zu erstellen aus der man dann eine Auswahl erstellen kann. Diese Technik funktioniert sehr gut, wenn sich das Objekt kontrastreich von seinem Hintergrund abhebt. Allerdings sind mit dieser Methode und der Zuhilfenahme von Filtern und anderen Werkzeugen auch ansonsten beinah unmögliche Freistellungsaufgaben zu meistern.

Video Tutorials der vorgestellten Methoden

Dieser Artikel sollte einen Überblick geben welche Möglichkeiten Photoshop bietet um Objekte und Personen freizustellen. In Zukunft werden ich zu jedem Tool ein kurzes Video Tutorial aufnehmen um die Methode zu demonstrieren.

 

Photos und ihre Bestimmung

Photos sind allgegenwärtig. Es gibt lustige, schöne, beeindruckende, schlechte, gute – es gibt sie in allen Formen. Doch gerade die Kategorie der Bilder die eine erschreckende und verstörende Wahrheit zeigen sind für uns und unsere Gesellschaft wichtig. Um zu verstehen was auf der Welt wirklich passiert und wie es wirklich aussieht sind Photos wichtig.

Den Photographen welche sich in die Krisengebiete begeben um Bilder vom Krieg und von Zerstörung machen gebührt großer Respekt. Ich finde, dass jeder die Pflicht und das Recht hat diesen Schrecken im ganzen Ausmaß anzusehen um zu erkennen wie schlimm Krieg wirklich ist. Der Krieg passiert nicht in den Nachrichten und mit geschönten oder nicht gezeigten Bildern ist niemandem zu helfen. Es muss schockiert werden um eine Reaktion hervorzurufen die nicht einem Achselzucken gleichkommt.

Umso wichtiger ist es für mich auf diese Bilder vom Boston Globe aufmerksam zu machen. Besonders krasse Bilder sind ausgeblendet, können aber auf Wunsch eingeblendet werden.

Boston.com The Big Picture Israel & Gaza

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MediaMarkt und das Stativ

Nachdem ich vor einigen Tagen schon gepostet habe, das ich mir ein Stativ kaufen wollte, bin ich Samstag mittag ins Auto gestiegen um direkt eins zu kaufen. Ich hatte eigentlich vor in einen Fotoladen zu gehen, allerdings konnte weder Google noch Gelbe Seiten einen in 50km Umkreis finden. Es gab zwar einen PhotoPorst aber dieser hatte nur Hama Stative… und so eins kommt mir nicht nochmal unter.

Die einzige halbwegs sinnvolle Alternative stellte der Mediamarkt dar. Allerdings wollte ich mich vorher versicher ob sie denn wirklich haben was ich wollte. Ich rief also an und fragte nach ob sie denn Stative da hätten und welche Modelle. Der Mensch am Telefon wies mich dann darauf hin, dass sie soviele da hätten das es Stunden dauern würde diese alle Aufzuzählen und ich doch einfach vorbekommen sollte.

Nach einer guten Dreiviertelstunde Fahrt bin ich dann in einen total überfüllten Mediamarkt einmarschiert und suchte die Stative. Von der Auswahl im Regal war ich erstmal sehr enttäuscht. Ein ganz kleines Video-Manfrotto und ein paar Hama Stative. Bin folglich zur nächsten Infostelle gelaufen und habe nachgefragt. Er ist dann ins Lager gegangen und hat das einzig vorhandene Manfrotto Stativ geholt. Leider gab es dieses nur als Kit mit Neigekopf und kostete 199€. Ich habe dann nochmal nachgefragt ob sie mir nur das Stativ ohne Kopf verkaufen könnten was er sofort verneinte. Daraufhin wollte ich wissen wen ich den am Telefon gehabt hätte, denn schließlich wurde mir ja erklärt das das Lager vor Stativen nur so überlaufen würde… davon wollte er aber dann nichts mehr wissen. Er gab zwar zu mit mir telefoniert zu haben, mehr jedoch nicht.

Was bleibt? Amazon natürlich. Schade eigentlich.

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9 Schritte zum (erfolgreichen) freischaffenden Photographen

Ich habe auf photo.net eine Artikelreihe entdeckt. Autor Tony Luna beschreibt sehr detailliert wie das Leben als freischaffender Photograph aussieht und wie man in diesem Bereich erfolgreich werden kann.

Bisher sind zwei der neun geplanten Artikel erschienen. Im ersten Artikel erklärt der Autor wie sich ein Photograph präsentieren muss um Aufträge zu bekommen. Der zweite geht auf den Klienten Kontakt ein. Was ist wichtig wenn ich mit Agenturen oder anderen Auftraggebern spreche? Was muss ich beachten?

[…]there are nine distinct phases that each assignment photography job must go through. That first article provided the overview of how each of the nine elements lead to the next and build upon each other. Each of the steps must be completed before you can move on to the next and complete the cycle which, in its totality, leads to the execution of a successful job.

Zwar wird keiner aufgrund dieser Artikel lernen bessere Bilder zu machen, jedoch gibt es immer auch die geschäftliche Seite die ich als Hobbyphotograph zum Glück ignorieren kann. :)

Wer von euch plant den Schritt in die Semi- oder Vollprofessionalität zu wagen, sollte sich die Artikel mal anschauen.

Tutorial: Wassertropfen in Photoshop

Ein schon etwas älteres Video von mir in dem ich erkläre wie man mit Ebenenstile Wassertropfen simulieren kann. Das Video liegt auf Vimeo in HD Qualität.

RAW vs. JPEG & sRGB vs. Adobe RGB

Jede zweite Woche liest man auf irgendeinem Photoblog einen Beitrag zu diesem Thema. Und eigentlich ist die Antwort immer die gleiche. Deswegen werde ich ein wenig anders an das Thema herangehen und anstatt zu erklären was “besser” ist, euch einen Eindruck davon zu ermitteln was besser für eure Ansprüche ist.

Die Hardcore Photografen werden immer antworten: “Natürlich RAW mit Adobe RGB” und damit haben sie auch eigentlich recht, allerdings ist das eine Gruppe von Photografen die einen sehr hohen Anspruch an ihre künstlerische Freiheit haben und die Bilder zudem oft in den Druck geben.

Wenn man im RAW-Modus fotografiert, ist die Einstellung des Farbraums in der Kamera vollkommen egal, da dieser später im RAW- Verarbeiter (Camera RAW, Aperture, Lightroom, etc) eingestellt werden kann. Die Einstellung in der Kamera ist folglich nur dann interessant wenn JPEGs fotografiert werden.

Für Anfänger kann RAW + Adobe RGB oft die falsche Wahl sein, denn:

  • Die Bilder sehen im RAW Converter nicht so aus wie “geplant”. Es ist also mehr Arbeit notwendig und die spezifischen Einstellungen während des fotografierens sind weniger permanent.
  • Ins Internet hochgeladene Bilder mit Adobe RGB sehen für 95% der Leute anders aus, da die meisten Browser keine Farbraumverwaltung unterstützen oder diese Standardmäßig ausgeschaltet haben. Eure Adobe RGB Bilder werden also vom Browser als sRGB interpretiert und die Farben sehen nicht original aus.
  • Der Buffer einer Anfänger DSLR ist viel kleiner als bei einer Profikamera. Das bedeutet, das Serienbildaufnahmen bei RAW langsamer sind und nicht soviele Bilder am Stück gemacht werden können. RAW Dateien sind ca. 5 mal größer als JPEGs.

Trotzdem ist RAW das bessere Format, da es nicht komprimiert ist wie ein JPEG. Zwar kann man in den neueren Versionen von Camera RAW auch JPEGs laden, allerdings ist nicht das selbe Ausmaß an Veränderungen möglich.

Für Photobearbeiter, die viel mit ihren Photos spielen und diese manipulieren und auch gewillt sind viel Arbeit und Zeit aufzuwenden, ist RAW + Adobe RGB die bessere Wahl.

Für Photografen die vor allem gerne fotografieren aber kein Interesse daran haben nacher noch Stunden am Computer zu verbringen, ist JPEG die bessere Wahl. Der Farbraum hängt hier davon ab, ob die Bilder für den Druck(AdobeRGB) oder fürs Web(sRGB) bestimmt sind.

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National Geographics 10 populärste Bildergalerien

National Geographic veröffentlichte jüngst die 10 populärsten Bildergalerien auf ihrer Webseite. Darunter unter anderem Wissenschafts- und Mikroskopiephotography (siehe unten).

Viel Spaß beim durchklicken!

17 Spickzettel für Photoshop

Jeder der viel mit Photoshop arbeitet weiß wie wichtig Tastaturkommandos sind um den Arbeitsablauf zu beschleunigen. Specky Boy veröffentlichte 17 nützliche und vor allem frei verfügbare Spickzettel für beinahe jede Gelegenheit.

Lasso Cheat Sheet

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Auch Photoshop-Guru Deke McClelland kennt sich mit Tastaturkommandos aus und verpackt 101 davon in 5 Minuten. Über seine Rapkünste lässt sich allerdings streiten.

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